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Die kastrierte Alice Schwarzer Steuer Debatte

Februar 11th, 2014 · Keine Kommentare

PfahlsF.S.: Talkshows machen den Fall der   über Jahrzehnte währenden Steuerhinterziehung und anschließenden Selbstanzeige der „Emma“ Herausgeberin zum Thema und das ist auch gut so. Plasberg´s Hart aber Fair und Jauch habe ich gesehen und finde es positiv wenn vom Einzelfall ausgehend das Problem insgesamt diskutiert wird. Lässt man die Aussagen im Gedächtnis Revue passieren, stellt sich ein Unbehagen ein, schwer greifbar zuerst, es fehlte was in den Shows, und das ist nicht gut so.

 

Zuerst einmal stelle ich fest, dass es sich keineswegs um eine Straftat handelt, wenn man Geld als Kapitalanlage ins Ausland wie zum Beispiel die Schweiz bringt. Eine Straftat begeht nur derjenige, der seine Zinserträge der ausländischen Anlage nicht in seiner Steuererklärung angibt. Das gilt für ehrlich verdientes Geld, natürlich nicht für Geld, welches jemand im Zusammenhang mit Straßen-, Brücken, Flughafenbau, Rüstungsaufträgen, im Gesundheitswesen als Schmiergeld kassiert hat, also im Zusammenhang mit der den Steuerzahler alljährlich zig Milliarden Euro kostenden Korruption. Weder die Moderatoren noch einer der Teilnehmer hat in den Runden das Thema Korruption angesprochen. Einmal war´s fast soweit als eine Staatsanwältin erläuterte, wenn man Gelder auf Offshorekonten wie den Bahamas finden würde, das sei meist Hinweis auf eine zusätzliche Straftat. Keiner hat gefragt, welche Straftat. Hat man gezielt nur Leute eingeladen, welche diesen Zusammenhang ausklammern? Hat man in Vorbesprechungen der Sendungen darauf gedrungen, das Thema der Korruption nicht anzusprechen?

 

Warum wird Herr Schäuble so nervös wenn die Frage einer Verlängerung der 10-jährigen Verjährungsfrist ins Spiel kommt? Kann man vermuten, dass eine Selbstanzeige verhindert, dass nachgeforscht wird, woher das Geld stammt, wenn es länger als 10 Jahre auf einem ausländischen Konto war? Das käme den Politikern zupass, an die beispielsweise Herr Schreiber zig Millionen an Schmiergeldern verteilt hat im Zusammenhang mit Rüstungs-Deals. Mir fallen die ungezählten Treuhand-Schmiergeld Geschäfte ein, das Verschenken von ganzen Betrieben für eine Mark gegen entsprechendes Kick-Back. Hat die hessische CDU noch ein paar nicht entdeckte Konten in der Schweiz, wo sie jahrelang ihre Schmiergelder in Millionenhöhe geparkt hatte? Fragen über Fragen, die leider nicht gestellt wurden, schade.

Ein „Welt“ Artikel mit Liste von prominenten Steuerhinterziehern, u.a. Rüstungs-Staatssekretär Pfahls, der wegen einer Steuerstraftat in Verbindung mit Korruption verurteilt wurde http://goo.gl/xmLZG7

 

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Danke für Ihre Aufmerksamkeit und viel Erfolg

 

Ihr Fred Schumacher

Foto: Der ehemalige Staatssekretär Pfahls bei der Urteilsverkündung

Tags: Korruption

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