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Über das Märchen vom „Schließen der Steuerschlupflöcher“ in der EU

November 26th, 2013 · 1 Kommentar

F.S.: Absurderweise wird so berichtet als sei Abgeordneten des EU-Parlaments überraschend aufgefallen, dass Unternehmen mit Hilfe des Doppelbesteuerungsabkommens jährlich rund 1000 Milliarden Euro an Steuern sparen. Ein heißes Thema wird hochgekocht, die sogenannten Steuertricks der Konzerne mit Hilfe komplizierter Firmengeflechte müssten jetzt durch ein Gesetz unterbunden werden.

 

Solche Berichte verdecken die schlichte Tatsache, dass die gesamte Konstruktion der EWG von Anfang an und die spätere Weiterentwicklung zur EU ganz genauso den Zweck der Steuervermeidung für multinationale Unternehmen verfolgte. Eine EU ohne dieses Steuersparpotenzial für Unternehmen, das ist sowas wie ein Kohlekraftwerk ohne Kohle. Die EU als Konstrukt ist ein überdimensionales Steuerschlupfloch mit einem angegliederten Parlament, in welchem die Parteien ausrangierte Führungsleute zur Vollversorgung unterbringen können, für die in den einzelnen Ländern bei allem Einfallsreichtum keine Pfründe mehr zu finden sind.

 

Dazu ein Beamtenapparat, bei dem jeder Einzelne das Drei- bis Fünffache verdient wie beispielsweise in Deutschland – Schweigegeld dafür, dass möglichst wenig über korrupte Umverteilungsmethoden des EU Haushalts bekannt wird. Denn natürlich müssen die Steuerzahler der großen Mitgliedsländer – seit je am meisten die Deutschen – zusätzlich viele, viele Milliarden aufbringen, die dann den Steuern sparenden Unternehmen obendrauf geschenkt werden, um Investitionen zu finanzieren, die wiederum langfristig dafür sorgen, dass die Unternehmen immer so viel abschreiben können, dass auch zukünftig unbedingt sichergestellt ist, dass sie keine Steuern zahlen müssen.

 

Klingt kompliziert, ist es auch. So kompliziert, dass die Regierungen sich die Fachleute der ganz großen Steuervermeidungs – Beratungsunternehmen für das Abfassen neuer Steuergesetze in die Ministerien holen. Glaubt ernsthaft jemand daran, Deloitte-, Pricewaterhouse-, Ernst & Young-, oder KPMG-Mitarbeiter würden denen jetzt Gesetze schreiben, nach denen ihre Klienten plötzlich Steuern zahlen müssten? Grotesk – und nächste Woche wird dann ein neues Märchen erzählt. Ich bin Hellseher und weiß jetzt schon, dass es was mit den tollen Leistungen der großen Koalition zu tun haben wird.

 

Hier ein n-tv Beitrag zum Thema: http://www.n-tv.de/wirtschaft/EU-will-Steuerschlupfloecher-stopfen-article11792586.html

 

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Ihr Fred Schumacher

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  • eu abgeordnete steuerschlupflöcher (1)

Tags: EU

1 Antwort bis jetzt ↓

  • 1 mk // Mrz 19, 2014 at 18:37

    so ist es. reglementierung von traktorsitzen und gurkenkrümmungsradien bei irreglementierung von monopolen und wirtschaftsinteressen. verbindet man das noch mit einer menschenverachtenden technokratischen überwachungskommission erhält man die eu

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