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Der doppelte Nationalsozialistische Untergrund (NSU) – wie uns die Verbrechen der Vergangenheit auf die Füße fallen

Februar 23rd, 2014 · 2 Kommentare

F.S.: Ausgelöst durch die Edathy Vorgänge im Zusammenhang mit dem NSU Untersuchungsausschuss des Bundestages habe ich mich so umfassend wie möglich informiert und bin nicht erstaunt über dessen total unbefriedigendes Ergebnis wie es hier in einem sehenswerten Videobeitrag von 3sat durch beteiligte Abgeordnete selbst formuliert wird. 

Restlos Unaufgeklärt

Erstaunt bin ich nicht, aus einem entscheidenden Grund: Wenn man die konkrete Geschichte des deutschen Parlamentarismus, der Justiz, Ministerien, Polizeibehörden, Geheimdienste BND und Verfassungsschutz in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg bei der Betrachtung der Vorgänge ausklammert, kann man nie aufklären. In diesen Jahrzehnten haben Mörder in Richter- und Staatsanwaltsroben, Angehörige der Nazi-Terrororganisation SS, in anderen Ländern verurteilte Kriegsverbrecher, NSDAP-Mitglieder zu zig-tausenden leitende Positionen in unserem Land besetzt und entsprechend ihrer rassistischen, faschistischen Gesinnung verhängnisvolle Weichen für die Zukunft gestellt.

 

Naiv wäre es anzunehmen, seit Ende der sechziger bis siebziger Jahre als diese Herrschaften in die hochbezahlten Ruhestände wechselten, sei über Nacht die nazistische Gesinnung verschwunden. Jahrzehnte wurden als Nachwuchs Leute bevorzugt eingestellt, welche mit einer antidemokratischen und obrigkeitshörigen Gesinnung den Altnazis genehm waren und ebenso lange Zeit hatten sie, ihre negativen erzieherischen Einflüsse auszuüben.

 

Es gibt aktuell in Deutschland den sozusagen verbeamteten Neonazismus nach wie vor rassistischer, antidemokratischer Mitarbeiter in den oben genannten Institutionen und parallel dazu den Neonazismus auf der Straße, beide mit ungezählten Querverbindungen. Die Erfahrung des NSU-Ausschusses beweist das, aber nicht nur die. Durchgängig seit den 50er Jahren hat der verbeamtete NS-Untergrund die Auffindung und Verurteilung von Nazi-Kriegsverbrechern, die Aufklärungen von Friedhofsschändungen mit Hakenkreuzsymbolen und spätestens seit den neunziger Jahren von geschätzten 150 Morden durch Neonazis massiv behindert.

 

Natürlich betrifft das Gesagte nicht alle heutigen Mitarbeiter, auch nicht eine Mehrheit derselben. Aber wenn wie am Beispiel des Bundes-Justizministeriums Fakt ist, dass 1966 zwei Drittel der dort beschäftigten Juristen ehemalige NSDAP-Mitglieder und/oder der SS waren muss man spätestens heute die Augen öffnen und genau nachschauen und sie nicht mit aller Gewalt vor der neonazistischen Realität verschließen wie jahrzehntelang geschehen. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-93419365.html

 

Beispiele für glänzende Karrieren von Mördern in der Richterrobe und Kriegsverbrechern bis in höchste Ämter findet man hier. Jedem Leser kann im Prinzip nur der Begriff „Rechtsstaat“ in einer Anwendung für Deutschland im Halse stecken bleiben: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13395427.html

 

Das Bundeskriminalamt ist aufgebaut worden im Wesentlichen von SS-Leuten und von diesen über Jahrzehnte mehrheitlich in den Führungsgremien gesteuert worden, mein Zitat hierzu im vorherigen Blogbeitrag http://goo.gl/YFBBdT

 

Den Bundesnachrichtendienst (BND) baute nach 1945 der SS Obersturmbannführer Reinhard Gehlen auf. Die Organisation beschäftigte und deckte unter den Augen des ersten Bonner Bundestages, dem übrigends selbst zwei Drittel ehemalige NSDAP- und SS-Leute angehörten, hunderte von SS, SD (Sicherheitsdienst der SS) und Gestapo-Offiziere; darunter der ehemalige Gestapochef von Lyon, Klaus Barbie, der enge Eichmann Mitarbeiter Alois Brunner, der Erfinder der zur Ermordung von Juden eingesetzten Gaswagen Walther Rauff usw: http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst

 

Die „Dienste“ hielten immer untereinander Kontakt unter Einbeziehung vom Verfassungsschutz und unterstützten beispielsweise auch terroristische Aktivitäten wie Bombenattentate http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-91464833.html

 

Glaubt nach Lektüre dieser Informationen immer noch jemand die lächerliche Behauptung des BKA-Chefs, der Stammkundenbezieher pornografischen Pädophilen-Materials und Bundestagsabgeordnete Edathy sei einfach nicht entdeckt worden beim BKA, obwohl dort die Informationen über ihn mehr als ein halbes Jahr vor seiner Installation als Vorsitzender des NSU-Ausschusses vorlagen? Ist nicht die Annahme viel logischer, der verbeamtete NS-Untergrund schaffte sich ein erpressbares Opfer, um die Ermittlungen gegen sich selbst zu behindern und behielt sich vor, die schmuddelige Geschichte nach Gusto zu veröffentlichen, um die ganze Untersuchung an sich und speziell die beteiligten Abgeordneten bei Bedarf zu verunglimpfen?

 

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Danke für Ihre Aufmerksamkeit und viel Erfolg

 

Ihr Fred Schumacher

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Tags: Demokratie · Justiz

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